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Drachenbootrennen entstammen einer chinesischen Tradition. Jedes Jahr wird das
große Tuen Ng zu Ehren des Qu Yuan in Hongkong veranstaltet. Mit dem Tuen Ng wird
des Staatsmannes und Poeten Qu Yuan gedacht, der sich einer Legende zu Folge vor
mehr als 2.000 Jahren wegen einer falschen Beschuldigung im Mi Lo Fluss das Leben
nehmen wollte. Die Fischer Region eilten in ihren
Paddelbooten zur Hilfe. Das Tuen Ng ist die jährliche Inszenierung
dieses Ereignisses mit Booten, die zum Schutz vor bösen Wassergeistern mit
Drachenköpfen und Schwänzen geschmückt sind.
Basierend auf diesen Wurzeln entstand eine sportliche Disziplin, deren Faszination
von China ausgehend in die ganze Welt verbreitet wurde. In den 70er Jahren des 20.
Jahrhunderts begann die Entwicklung und Ausbreitung des Drachenboot-Sports zu einer
modernen Sportart, die heute in rund 45 Ländern ausgeübt wird. Seit 1976 finden
regelmäßig internationale Meisterschaften statt. Drachenboot-Festivals genießen in
Südostasien höchsten gesellschaftlichen Stellenwert und finden in den letzten Jahren
auch in Europa zunehmend begeisterte Anhänger.
Ein
Drachenboot ist (ohne Kopf und Schwanz) 12,49 Meter lang
und 1,16 Meter breit. An der Spitze ist ein Drachenkopf
befestigt, das Heck bildet ein Drachenschwanz. Moderne
Boote sind aus Kunststoffvariationen und wiegen etwa 250
Kilogramm, klassische Bootstypen werden aus massivem
Holz gefertigt und bringen fast eine Tonne auf die
Waage.
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